47
Als ich durch das enge Pfvrtchen des Schloß-hofes trat, und nun auf einmal ver der stürzendenschäumenden Wassermasse stand — und durch denschneeweißen Schaum das blaugrüne Wasser Herab-wirbeln sah - da war mein erstes Gefühl: Hierkann man nicht wieder weg — und es wun-derte mich/ daß die Leute auf dem Schlösse nichtden ganzen Tag hier ständen und zusehen müßten.
Ich hakte daS Glück, daß ich allein war.
Die betäubende Stärke des ersten Eindrucks,mindert die laufende Minute, — auf sie folgt einanderes Gefühl, wenn man in dem kleinen Som-merhäuschen sitzt, das dickt am Falle erbaut ist,—und das herrliche Farbenfpiel des Wassers sieht —das klar wie eine Kristall ist, bald grünlicht, baldblaulicht gefärbt scheint, und hinter den blendendweißen Schaumteppich des Catarakts fallt, — umauch in Schaum aufgelöst zu werden.
Zch stieg nachher zum Fischfänge hinunter, woman,fast unter dem Wasserfalle ist, und das Getöseam qrößesten und betäubendsten. Aber hier siehtman vor lauter Wasser das Wasser nicht. Ich fandunten «in Boot, das mich anS andere Rheinufcr