wirthschaft her, nach der sie ein Feld einige Jahrezu Viehweiden liegen lassen, und dann düngenund in die Wintersaat pflügen. Aber die schlechtenPflüge, die der Landmann hat, und die seit hun-dert Jahren um nichts sind verbessert werden, tra-gen auch rnel dazu bei, daß sie eine so starke Be-spannung von 4 , 5 oder 6 Ochse» vor einem Pflughaben müssen, wobei sie dann doch noch äußerstlangsam aus der Stelle kommen.
Die Gegend wird immer schöner, immer rei-cher, so wie man sich Bern nähert. Endlich kommtman in eine Platanen Baumreihe über einen Hü-gel, und — die alte Bern liegt da — auf einerhohen Halbinsel, von der strömenden Aar um-fiossen. Das hohe Ufer der Halbinsel ist mitTerrassen bebaut, und gibt der Stadt eine maje-stätisch schöne Lage. Die Straßen sind gerade —die Häuser von O.uadern aufgebaut mit Gewerb-lauben, welche wie Arkaden zu beiden Seiten derStraße hinlaufen, und unter denen die Fußgängerimmer im Trocknen gehen. — Die Festungswerke,die öffentlichen Gebäude, — alles ist sorgfältig