2?9
Ertrag jeder Aulturart sowohl, als auch über dendes ganze» Gutes urtheilen könne, und daß end-ich des müßigen Geredes für und gegen die Vor-theile der neuen Kulturart, ein Ende gemacht»erde. Denn hier entscheiden nicht Worte — nichtsobsprüche — nicht Tadel, sondern Zahlen entschei-din und nichts als Zahlen.
Dar Vieh, welches man auf Hofwyl sieht, ist-on vorzüglicher Schönheit, sowohl die Pferde alsstiere und Kühe. Schafe werden nicht gehalten,als etwa ein Dutzend zuni eigenen Gebrauch. Mitden Stieren wird jeden Morgen der Klee eingefahreu,— sie bleiben sehr zahm, da sie immer bei denKühen stehen. Die 45 Kühe waren alle roth undvon Freiburger Race. Sie geben im Durchschnittk bis - Maß Milch, und waren zugleich so fett,daß sie hatten können gemetzgert werden, — sonennt man in der Schweiz das Schlachten. Es rstein besonderer Senner hier, der das ganze Milck-qeschäfr unter sich hat und die Käse macht. Dennhier so wie in der ganzen Scbwciz, wird das Mel-ken und Käsen von den Männern besorgt. — Buttermacht man in der Schnei, nicht viele, und die