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Stebenzehnter Brief.
Freyburg den 29. Sept. i8iö.
§8elch ein Abstand zwischen dem regen protestan-tischen Bern und dem tedten katholischen Freyburg!— Das Gras wächst hier eben so auf den Stra-ßen wie in Constanz, und nur 6000 Menschen woh-nen in der großen Stadt. Die Anzahl der Bett-ler und Armen ist unverhältnißmäßig groß. Aberdafür ist die Stadt auch sehr rechtgläubig — hatfünf Nonnen- und zwei MannSkloster, und einDutzend Kirchen«
Freyburg liegt auf den hohen zerrissenen Uferndes Saaneflüßgens, das sich in den weichen Sand-stein ein tiefes Bette eingcspült hat. — Die Lage1 l. Band«