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Zweiter Band.
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der Stadt ist bergauf und bergab — äußcerst ver-worren und unbequem.

Die Kleidungstracht ist häßlich, vorzügstich diedes andern Geschlechts. Das Haar flechten! sie sichin zwei ungeheuer dicke Flechten, die sie inimendigmit Flachs ausfüllen, wodurch sie ungefehir arms»dick werden. Dieses Gemenge von Flaclps undHaaren pudern sie, und drehen dann diese Wülstenvorne um den Kopf, wodurch die Freyburg-erinnenein närrisches abentheuerlicheS Ansehen erhallten.

Die größte Merkwürdigkeit in einer so geistli-chen Stadt ist natürlich geistlich. Es ist d«e Ere->Mittage St. Madalaine, die ein Einsiedler sich inden weichen Sandsteinfelsen des Saaneufers einge-grabcn hat. Sie liegt eine Stunde unterhalb derStadt. Er hat von 16^0 bis 16L0 daran gearbei-tet, und eine Kapelle, nebst einer Menge Zim-mer und Zellen ausgearbeitet, so daß es wie einkleines untenrrdisches Kloster ist. Das Ganze mag3 bis 400 Fuß lang seyn, und der Thurm 60 bis80 Fuß hoch. Das Licht fällt von der Seite durchdie Thüren und Fenster hinein. Jetzt ist niemandmehr darin. Alte Lumpen, Srroh, Reißig, zer-