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Zweiter Band.
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Gewichten sich durch die Wärme ändere, und daßman daher vor allen Dingen wissen müsse, wie starksich beide ausdehnen.

Halley dachte an diese Verdünnung der Luftdurch die Wärme. Indeß glaubte er, daß dieseswenig Einfluß auf die Baromekermessungen habenwürde, weil bei großer Hitze auch mehr Dünste inder Luft wären. Damals glaubte man nemlich noch,daß die Wasserdämpfe schwerer als die Luft wären.Erst späterhin hat man durch genaues Abwiegengefunden, daß ihr Gewicht nur von dem Gewichteder Luft ist. Auch sind ihrer nie so viele in der Luft,daß sie daS Gewicht derselben bedeutend ändern.

In dem Zwischenraume von 70 Jahren, vonHalley bis auf de Luc, findet man in der Lehre vomHohenmesscn fast nichts als schwankende Regeln; —und doch complimentirten sich die Pariser Akademi-ker, wie Lambert sagt, während 3 o Jahre über dasFestsetzen einer Regel fürS Hohenmessen, — vbschondie Varometermessungen sowohl unrichtig waren wiedie trigonometrischen, mit denen sie verglichen wurden,— und drückten sich so aus, daß die Nichtakademikerglauben mußten, daß alles auf dem Klaren sey.