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stößt. Nur ein Stück, was gut begrenzt ist, laßt sichgenau messen, und nur dann ist eine Controlle mög-lich. — Ist es dieses nicht, so schieben die Feldmessernachher bei der Untersuchung ihre Fehler immer aufdie Schuld der schlechten Begrenzung, wie es dannauch wirklich oft der Fall ist, daß zwei gute Feldmes-ser den Inhalt eines schlecht begrenzten Stücks sehrverschieden finden. Aus diesem Eewirre kann sichnachher kein Mensch bei der Verifikation heraus fin-den, wenn nicht den Feldmessern befohlen wird,kein Stück zu messen, welches nicht der Vorschriftgemäß begrenzt ist. Jeder Eigenthümer muß fürdie Richtigstellung der Grenze sorgen, und da diemeisten dieses aus Nachläßigkeit versäumen, so thutdieses der Feldmesser auf ihre Kosten. (Bei unserhält der Feldmesser für jeden Grenzstein den ersetzt 12 Stuber. Der Eigenthümer kann diese Aus-gabe leicht vermeiden, wenn er selber die Steinesetzt.) Die Wintermonate werden gewöhnlich zur Be-grenzung derjenigen Gemeinen verwendet, die denSommer über gemessen werden. Der Feldmesserlernt dann schon die ganze Lage der Gegend ken-nen, und die Namen der Eigenthümer, die Gren-