Band 
Zweiter Band.
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kenn-»). — Die Freiheit ist selbst im Tollhause einköstliches Gut, und ihr Verlust das empfindlichsteÜbel. — Die Zimmer waren alle mit Holz getä-felt, sehr rein und lustig. Es waren ungefehr 20Narren beiderlei Geschlechts da, die vorher fastalle wüthend waren. — Ein junger Mensch, dessenheftige Gemüthsart ihn der Tollheit in die Arm»geworfen hatte, ging im Hofe auf dem Rasenplatzespaziren. Dr. Nenger sagte ihm: er möge dasnicht thun, der Rasen würde verderben, auch seyes seiner Gesundheit Nicht gut, da der Rasen feuchtsey. „Darum hat sich niemand zu bekümmern,war seine Antwort, das gehe ihn allein an, under wolle auf dem Rasen gehen, sonst sollten sie ihnhinaus lassen, dafi er auf dem Felde spazirenkönne." — Rengcr sprach ihm freundlich zu,'strei-chelte ihm das Haar auS dem Gesicht, und sagteihm: wie er doch so sprechen könne, da er wisse,dafi er es gut mit ihm meine. Da kamen dem Men-schen die Thränen in die Augen , er suchte seine Be-wegung zu verbergen, und ging still vom Rasen weg.

Einer war im Garten am Kartoffeln ausmachen.Von diesem erzählte mir Dr. Renger, daß wenn er