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endigt — warum, das sieht man nicht ein— denndie Geometrie ist da noch lange nicht zu Ende,' und er konnte immerhin noch durch mehrere Oktav-bände auf diese Weise fortfahren. In der Vorredespricht Schmidt von der Wichtigkeit seiner Geome-trie für die Wissenschaft, sagt aber auch gleich, daßdie Mathematiker dieses nicht einsehen würden,wegen ihres alten Euklidischen Aberglaubens. Mankann dieses Schmidt leicht verzeihen, denn damalsals er sie schrieb, war er erst 22 Jahr alt — so wieein Bogen fertig war, ging er in die Druckerei,und er konnte sich keine Zeit zum Feilen lassen. —Euklid hat an seinem unsterblichen Werke, so wieCopernikus an seinem Buche über das Weltgebäude,vielleicht 36 Jahre geschrieben.
Es gibt drei verschiedene Gesichtspunkte, arrSdenen man die Mathematik ansehen kann.
Der erste ist der Pädagogische, wo man sie alsBildungsmittel für den jungen Geist ansieht — alsschicklichen Stoff, um genaues und scharfes Denkenzu üben. Man gebraucht Hiebei nur die Anfangs-gründe, und die Methode von Schmidt ist, die end-lose Weitläuftigkeit abgerechnet, recht gut.