„der Instrumente wegen du, und nicht die Jn-„ strumente des Gebäudes wegen."
Röner hatte auf seiner Sternwarte im Mit-tagskreise eine Acitr mei'iäiana aufgestellt, — undnoch eine zweite, die sich senkrecht auf den Meri-dian von Westen nach Osten bewegte. Dicht amBeobachtungszimmer war sein Schlafzimmer, sodaß er des Nachts, wenn er vem Beobachten ermü.bet war, leicht ausruhen konnre. Eine auffallendeÄhnlichkeit hat Römers Sternwarte mit einer be-rühmten Privatstermvarte in Deutschland , auf dermehr Comcten und Planeten entdeckt sind, als aufirgend einer Kaiserlichen oder Königlichen.
Römer kannte schon die Vorzüge der Punkten-theilung und der festen Mikroskope bei astronomi-schen Instrumenten. Er verwarf die Quadranten,und drang auf die Einführung der ganzen Kreise.Cm Kreis von 4 Fuß Durchmesser sey ihm lieberals ein Quadrant von 10 Fuß Halbmesser. DieAstronomie würde jetzt weiter seyn, wenn man da-mals auf RömerS Vorschläge gehört hatte. Alleindiese scheinen wenig bekanntgeworden zu seyn, undder Schatz feiner Beobachtungen ging im Brandevon Kopenhagen unter. Die französischen Astro-nomen führten ihren so äußerst unvollkommenenbeweglichen Quadranten ein, dem selbst Schubertin seiner übrigens trefflichen Astronomie, — auSMangel an praktischen Kenntnissen noch am Ende