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deS achtzehnten Jahrhundert empfahl. — So lang-sam verziehen sich die Nebel der Vorurtheile unddes Ansehens.
Auf der Sternwarte fn Greenwich und Kopen-hagen wurden MitragSfernröhre aufgestellt. Aberdiese waren nicht gebaut wie Römer seine UotLineriäians, und sie konnten nur die gerade Auf-steigung der Gestirne geben. Indeß das Vorur»theil des Ansehens machte, daß die Mittagsfern-röhre auf der Mannheimer, auf der Seeberger,auf der Berliner und auf der Pariser Sternwarte auf dieselbe Weise gebaut wurde». Der erste, dereine I^ota meiiäiaira baute, war der Sprützen-meister Repssold in Hamburg umS Jahr 1804.Das Fernrohr ist 3 Fuß lang mit 4j Zoll Öffnung,und der Kreis hat 4 Fuß Durchmeffer. DiesesInstrument gibt nicht allein die gerade Aufsteigungder Gestirne wie jedes Mittagsfernrohr, sondernauch Zugleich ihre Abweichung. Es Hat Punkten-theilung und feste Mikroskope. Diese sind nachenglischer Weise mit einem beweglichen Faden, dervom Jnderfaden bis zum nächsten Punkte läuft.Den durchlaufenen Raum mißt die feine Mlkro»mecerschraube, die auf jeden Zoll Steigung 12VUmdrehungen hat. (Die feinsten Pariser habennur 24.) Römers Mikroskope hatten eine festeEintheilung. Vielleicht ist diese Einrichtung nochvortheilhaftcr, werk sie «nie größere Schnelligkeit! il. Band. 27