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Zweiter Band.
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Fischbein-Hygrometer machte, fand ich den Standdesselben in der Glocke vor dem Füllen auf 55 Grad.I^ch füllte nun die Glocke mit Wasser, und dann wie-der auf die gewöhnliche Weise mit atm. Lust, und jetztging, als die leere Glocke auf den Tisch gestellt, unddas Hygrometer hinein gebracht wurde, dieses auf8o->.

Auch darf man, wenn die Daltonsche Lehre diewahre ist, keine Lufkart lange mit Wasser in Berüh-rung lassen, wenn man sie rein erhalten will, weil dieSauerstofflusk und die Stickluft, die im Wasser me-chanischgebunden sind, aus diesem heraus treten, so-bald sie durch keinen Gegendruck derselben Luft-art darin gehalten werden. Will man diese Versuchemit trockenen Luftartcn anstelle», so halte ich folgen-den Apparat für den bequemsten. Man nimmt eine2 Fuß lange und etwa » Zoll weite Glasröhre, inderen Mitte man einen Boden von Messing macht,in den man die Orgelpseife uud das Thermometersteckt. Unten hat sie eine Fassung von Messing mitHahn und Schraube, um sie auf die Luftpumpe zubringen. Oben ist sie ebenfals nist einem messingenenBoden geschloffen, durch den die Stange von einemStempel geht, der sich in der Röhre luftdicht aufund nieder schiebt. — Zuerst wird dann die Lust ausder Röhre gepumpt, und diese mit der über Quecksil-ber stehenden getrockneten Lustart gefüllt. Wird nunder Hahn geschloffen, so kann man die Pfeife an,blasen, indem man den Stempel hinunter drückt, wodann die Lust durch die Pfeife aus dem obern Theilin den unter» Theil des Zylinders gehen muß. Aufdieselbe Weise kann man auch alle Dampsarten unter-suchen, indem man, nachdem die Röhre leer gepumpt

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