1 Vorrede.
in der Mathematick erfahrnen Leſerwerde um Verzeihung bitten muͤſſen,daß ich einige Dinge nicht ſo genau ab-gehandelt habe, als geſchehen waͤre,wenn ich die Mathematick beſſer ver-ſtanden haͤtte. Allein was braucht esweiter Zeugniß, da die Sachen ſelbſt re-den? Hat man nicht durch die Mathema-tick die Structur des großen Jelt⸗Gebaͤu-des, die ewigen Geſetze der Bewegungder großen Welt⸗Coͤrper, die wahre Be-
ſchaffenheit und Eigenſchaften derſelben
und die Urſachen ihrer Bewegung in derAſtronomie erfunden, und dadurch erhal-ten, daß ſie uns zu Zeugen der unaus-ſprechlichen Majeſtaͤt des großen GOttesund untruͤgliche Zeichen der Zeit in derChronologie dienen muͤſſen, wozu ſie vondem Herrn geſetzet worden ſind? Hatman nicht durch die Mathematick die Na-tur des Lichts und der Farben, und die un-veränderlichen Geſatze des Sehens in denoptiſchen Wiſſenſchaften heraus gebracht,und dadurch die wahre Beſchaffenheit al;ler Empfindung deutlich erlautert, auch
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die Nati ſo glücklich beherrſcht, daß ſie
uns muß ſehen laſſen, was ſie vor unsverſteckt hatte? Hat man nicht durch die0 Mathe-
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