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[Band 1.]
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Was beyden Er-klaͤrun-gen der

12 Vurtzer Unterricht,

Umſtaͤnde eine Sache determiniret werden

kan. Z. E. Wenn ihr wiſſet, ein Raumkan in drey Linien eingeſchloſſen werden; ſo

iſt daraus noch nicht klar, daß er auch in vier,

in fuͤnf und in ſechs Linien eingeſchloſſen wer-den kan. Eben ſo iſt euch in der vierten

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kanier unbekant, ob die willkuͤhrlich hin— 5zugeſetzten Umſtaͤnde, dadurch ihr eine Sa-

che genauer zu determiniren geſucht, moͤg—lich ſind. Denn, wenn gleich ein Raum 7E. in drey gerade Linien eingeſchloſſen wer-den kan; ſo folget daraus hoch nicht, daß

alle drey Linien einander gleich ſeyn konnen.

Denn in beyden Faͤllen kan euer Willkuͤhrnichts maͤglich machen; ſondern die Moͤg-lichkeit beruhet auf der Natur und Beſchaf-fenheit der Sachen. Und derowegen muͤſſetihr aus dieſer dieſelbe zu erweiſen euch be-muͤhen, woferne ihr auch dieſe Erklaͤrungenals unwiderſprechliche Gruͤnde der Erkennt-niß annehmen wollet. Dannenhero algEuclides die Erklaͤrung des gleichſeitigenDreyeckes nach der vierten Manier gefun⸗ öden hatte; zeigte er bald in der erſten Auf-gabe, wie ein gleichſeitiges Dreyecke aufeiner jeden angegebenen Linie conſtruiretwerde, um die Moglichkeit deſſelben unterandern mit darzuthun. 88.22. Was die Erklaͤrungen der Sachenbetrift, ſo zeigen dieſelbigen, wie eine Sachemoͤglich iſt, das iſt, auf was fuͤr Art und

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