Band 
[Band 1.]
Seite
314
JPEG-Download
 

314 Anfangs ⸗ Grunde

Der 2. Zuſatz. 428. Wenn man demnach etwas in benWeite gantz überſiehet, in der Naͤhe 0 15nur einen Theil deſſelben auf einmal ſeogkan; ſo muß man die Eurythmie ſo lenim Gantzen, als in den beſondern Thelanbringen.

Der 3. Zuſatz. bulk

29. Daher, wenn ein Gebaͤude ſehr niſt, ſo wird es entweder nur in der Micke ioder auch an den Ecken etwas heraus 10ruckt, oder wie man insgemein redet/

bekommt //alit.

Anmerckung. bel30. Warum eben die Eurythinte einen ſo ſon elbaren Gefallen in uns erreget, wollen wil ieben nicht unterſuchen, denn in ber Bau, Kundees genug, daß wir wiſſen, es geſchiehet. Ierinnere ich nur dieſes, daß ſie der Seele behuſey, die Geſtalt des Gebaͤudes ohne Mühe deanzu begreifen, und in vielen Wercken der 10 ltund der Natur, ja auch ſelbſt im Gebaͤude⸗ iſt-der weſentlichen Vollkommenheit verknuͤpfet gieDenn, wenn z. E. die Thür in der Mikkel nFenſter und übrigen Sachen auf beyden Seluht,allem einander gleich ſind; ſo kommt der SchlbeegPunct recht in die Mitte, und ſtehet demnach ye, 1Gebaͤude feſter, wie aus den Grunden de thoßchauick ſich erweiſen laßt. Wir haben abet ivorhin vernommen, daß uns gefallt, was 11leicht begreifen koͤnnen(§. 24), ingleichen, was;Vollkommenheit einer Sache gehoͤret(. 18).

1 1

05