Lig. 2.
Fig. 2.
950 Anfangs⸗Gruͤnde.
Die 1. Erfahrung.
6. Laſſer durch ein kleines Loͤchlein,der Groͤſſe einer Linſe, das Licht derSonne in einen ver finſterten Ort hineinfallen, ſo werdet ihr wahrnehmen, daßein heller Strahl in einer geraden Liniefortgehet.
Der 1. Zuſatz.
7. Derowegen kan man die Strahlen
des Lichts durch gerade Linien vorſtellen.Der 2. Zuſatz. 5
8. Da nun das Licht nach geraden Linienfortgehet, ſo koͤnnen wir nichts ſehen, wasnicht mit dem Auge in einer geraden Linie lie-get, es ſey denn, daß der Strahl unterwe-gens aus ſeinem Wege gebracht wird(S. 1%).
Der 3. Zuſatz.
9. Wenn alſo viele Strahlen Ab, Ac,Ad, Ae, Af aus einem Punete A flieſſen;ſo gehen ſie immer weiter von einander, jeweiter ſie kommen, und daher wird dasLicht imme ſchwaͤcher
Die 2. Erfahrung.
10. Weus ihr den Strahl, welcher in.den ver finſterten Ort hinein fallt GC, mieinem Spiegel BO dergeſtalt auffangetdat er mit ihm einen rechten WinckelGC macht; ſo prallet er in ſich ſelbſtzuruͤcke. Hingegen, wenn ihr den Spie ·
gel BD ſo haltet, daß der einfallende
Strahl FC mit ihm einen ſchiefen Win.
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