Band 
[Band 3.]
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der Optick. 97¹

cul einander gleich; in dem andern aberwerden ſie immer kleiner, und in dem drit-ten immer groͤſſer, je, weiter man von demEörper hinauskommt(J. 5, 56 Ceon.).

Die 7. Erfahrung.

65. Fanget den hellen Strahl desLichts, welcher durch ein kleines Loch-lein in ein ve finſtertes Gemach hineinfallt, mit einem dreyeckichten prismatt-ſchen Glaſe auf; ſo werdet ibr, wenn ihrdas Glas recht haltet, die ſchoͤnſten Ke-genbogen⸗Sarben ſehen. Ihr möͤget dieStrahlen auffangen hinter dem Glaſe,wo ihr wollet, ſo werden ſie beſtaͤndigdie ſchoͤnſten Farben vorſtellen: ja ſo gardie Luft⸗Staͤublein ſehen ſchoͤn gefaͤrbtaus. Fanget ſie mit einem Spiegel aufſo werdet ihr die Farben, wie ſonſt dasLicht reflectiren. Laſſet ſie durch einBrenn⸗Glaß fallen, ſo werden ſie hinterdem Glaſe, wo ſie noch weit von einan-der ſind, auch nach der Refraction Sar-ben bleiben. Singegen unweit demBrenn⸗Puncte und in demſelben werdetihr keine Farben, ſondern Licht ſehen,wenn ihr ein Papier dahin haltet.Hinter dem Bren ⸗ Puncte fahren dieStrahlen wieder weit aus einander, undmachen abermal Sarben.

Der