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[Band 3.]
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der Dioptrick. 1005

3 An die Thuͤr der Laterne wird eine blecher-ne Roͤhre geſetzt mit zween bis drey Zuͤgen,daß man ſie nach Gefallen aus einander

ziehen kan. f4. Hinten an der Thuͤr bekommt die Roͤhre

zwo Schlitzen, durch welche ihr ein vier-

eckichtes Brettlein ſchieben koͤnnet, in

welches runde Glas⸗Scheiben DE, im

Diameter ohngefehr! Schuh, oder auch

darunter, eingeſetzt worden, worauf

Bilder mit duͤnnen Waſſer⸗Farben nur

oben hin gemahlt ſind.

5. In eben dieſe Roͤhre kommen zwey erhabe-ne Glaͤſer, welche auch wol auf einer Sei-te platt ſeyn koͤnnen. Die Breite dieſer Glaͤ-ſer iſt der Hoͤhe des Bildes DE gleich DasGlas F kan im Diameter 188, das an-dere Hl aber 1 Schuh und 38s halten: oderder Diameter von FG Schuh und 788,von Hl aber 2 Schuh und 78s haben.Dechales macht FG 5 Zoll, HIL 10 Zoll,

Wenn ihr nun das Bild DE verkehrt durch

die Schlitze in die Roͤhre ſchiebet, und die

Roͤhre ſo aus einander ziehet, daß das Bild

von dem Glaſe G nur um ein weniges weiter

als der Brenn⸗Punct iſt; ſo werdet ihr esaufgerichtet und vergroͤſſert in KL. ſehen.Beweiß.

Weil die Lampe Cin dem Brenn-Punctedes Spiegels oder des Glaſes an der Thuͤrdervaterne ſtehet: ſo werden die Strahlen 10ral-