1066 Anfangs⸗Gruͤnde
rallel zuruͤck geworfen(G. 5. Ctopt.) oder ge-brochen(§. 16); und wird daher das BildPDE ſtarck erleuchtet(§. 17). Weil es nunvon dem Glaſe FG etwas weiter ſtehet, alsſein Brenn-Punct, nemlich an dem Orte, wodas Bild von einer nicht weitentlegenen Sa-che abgemahlet wird(5. 28); ſo muͤſſen dieStrahlen durch die Refraction in KL ein dergleichen Bild abmahlen, als die Sache waͤre,welche vermittelſt des Glaſes FG das BildPE in einem verfinſterten Orte haben wuͤrde.Derowegen iſt klar, daß in dieſem Falle dasBild PE ſich an der Wand in KL groͤſſer ab-mahlen muß, als es iſt, und zwar, weil DEverkehrt ſtehet, aufgerichtet. W. Z. E. W.Die 1. Anmerckung.
96. Aus dem Beweiſe erhellet zugleich, daß dasBild KL um ſo viel groͤſſer, auch weiter hinaus ge-worfen werde, je naͤher DE dem Brenn-Puncte deGlaſes 6 kommt(C. 20).
Zu otz.
97. Wenn ihr bie Roͤhre mit dem Bildeund den Glaͤſern in einem verfinſterten Ge-mache vor ein Loch haltet, wodurch die Son-ne ihre Strahlen gerade hinein werfen kan;ſo koͤnnet ihr auch die Bilder durch das Son-nen-Licht an eine weiſſe Wand werfen.
Die 2. Anmerckung.
98. Auch die Erfahrung lehret, daß, wenn ihrein dickes erhabenes Glas, oder auch eine glaͤſerneKugel voll Waſſer vor ein Licht oder eine Lampeſetzet/ ein großer und heller Schein hinter der 7ent-