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[Band 3.]
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1061
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der Dioptrick. 1061A die dritte proportional-Zahl, ſo habt ihr EE, weildaſſelbe wenig austraͤgt, denn ſonſt muͤſte nicht derDiameter, ſondern der Reſt von El genommen wer-den(C./ Geom.). Wenn ihr dieſes mit 4 multiplici-ret, ſo habt ihr das andere Le, multipliciret ihr es mit9, das dritte; multiplictret ihr es mit 16, dasvierte, u. ſ. w. Ziehet die Linien EE von AB ab, ſobleiben die Linien G übrig. Wenn ihr nun aufdiebinte Be die Linien PG nach einem Maaß ⸗St abeauftraget, auf welchem der Zoll in ſo kleine Theile alsmoͤglich, getheilet worden iſt, ſo koͤnnet ihr durch diePuncte den Bogen A0 beſchreiben. Ihr koͤnnet auchnoch leichter und richtiger einen großen Lehrbogen auffolgende Manier beſchreiben, welche ein in dem Schlei-fen erfahrner Mann gut befunden hat. Nehmet Baſtvon Weiden, als welcher ſich nicht um ein Haar aus-dehnen laͤſſet, und befeſtiget ihn an einem meſſingenenRinge, dergleichen man zu den Vorhaͤngen braucht.Stecket den Ring an einen hoͤltzernen Nagel, welchenihr an einem ebenen Orte in die Erde geſchlagen habt.An dem andern Ende des Baſtes machet ein wenig Roͤ-thel oder auch Bleyſtift ſeſt, und beſchreibet damit aufeinem ſauber gehobelten Brete von BirnbaumenemHoltze einen Bogen. Laſſet das Bret von dem Schrei-ner dergeſtalt abſchueiden, daß der Strich in ſeinerDicke überall darauf bleibt, und, weil es einen Zolldicke ſeyn muß, damit es ſich nicht werfen kan, aufder einen Seite etwas ſchief abſtoßen, daß es amRande kaum einen Meſſer⸗Nuͤcken dicke bleibt.

Die 14. Aufgabe.109. Glaͤſer zu ſchlꝛifen und zu poliren.

Aufloͤſung.

1. Thut in die Schuͤſſel etwas kleinkoͤrnigenSand, feuchtet ihn an mit Waſſer, undreibet darinnen das Glas, welches ihr aufein Holtz gekuͤttet habt, daß ihr es bequemhalten koͤnnet: die Schuͤſſel aber ſetzet

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