1230 Anfangs⸗Gruͤnde
Brahe hat ſich am erſten uͤber dieſe Arbeit gemacht,wiewol er in ſeinem Progymnaſmatibus lib. 1. p. 93eine andere Manier vorſchreibt. Man hat bishergeglaubt, daß die Refraction in dem Monde und derSonne unmercklich werden, wenn ſie den 455 inden Fixſternen aber, wenn ſie den 205 der Hoͤhe er-reicht haben. Allein Cini hat gefunden, daß ſieſich bis an das Zenith erſtrecken: wie aus der TabulaRefractionum bey dem 4e I Hire Tab. Aſtron. V. p. 6.zuerſehen, worinnen in dem 455 bie Refraction noch1“ 11% in dem 68 noch 1 Minute, und in dem 89noch eine Secunde iſt; da Des die Refractionſchon in dem 33 nur 55 Secunden, und im 45nur 5, ja in denen Fixſternen in dem 199 nur 30Secunden ſetzet. Auch bezeugt 4e Ja Hire(Tab.Aſtron. part. 2. p. 1.) daß die Refraction zu ver-ſchiedenen Zeiten einerley bleibe. Daher hat er nureine Tabulam refractionum gegeben. Allein in ver-ſchiedenen Oertern iſt auch zu einer Zeit die Refra-ctien gar mercklich unterſchieden,(F. 217): wovonabſonderlich nachzuleſen iſt, was der vortreflicheAſtronomus Caſſini in den Memoires de l' Acade -mie Royale des Sciences A. 1700 p. 10,50& ſeqq. 4 5 angemercketat.
E N DEdeserſten Theils der Aſtronomie.
An-