Band 
[Band 3.]
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der Aſtronomie.

Aufloͤſung.

4. In dem Orte eines aſtronomiſchen Fern-Glaſes, wo der Brenn⸗Punct des Obje-ctiv-Glaſes iſt, befeſtiget einen Ring vonMeſſing AB. ö

2. Durch dieſen ſchraubet zwo Schrauben Cund V gleichfalls von Meſſing, mit ſehr en-gen und gleichen Gaͤngen, welche in demMittelpuncte des Fern⸗Glaſes zuſam-menſtoßen.

So iſt das Inſtrument fertig.

Beweiß.

Denn, ſehet des Nachts nach zween Ster-nen, welche ihr mit eurem Fern-Glaſe auf ein-mal faſſen koͤnnet, und deren Weite von ein-ander in Minuten und Seeunden, durch ge-naue Obſervation, bekant iſt. Schraubetdie Schrauben beyderſeits hinein, bis ſie diebeyden Sterne beruͤhren. Zehlet, wie vielmal ihr die Schrauben noch herumdrehenmuͤſſet, bis ſie in dem Mittelpuncte zuſam-menſtoßen, ſo wiſſet ihr, wie viel Gewinde denMinuten und Secunden der gegebenen Wei—te der Sterne zukommen, und koͤnnet durchdie Regel Detri finden, wie viele Secundenfuͤr ein Gewinde zu rechnen ſind, folglich einTaͤflein verfertigen, worinnen einer jedenZahl der Gewinde oder Schrauben-Gaͤngeihre gehoͤrige Seecunden oder Minuten zuge-eignet werden. Oder ihr koͤnnet dieſes Taͤfleinnoch ſicherer ausrechnen, wenn ihr nach eineraccuraten Perpendiculuhr die Secunden und

Minu-