Band 
[Band 3.]
Seite
1270
JPEG-Download
 

1270 Anfangs ⸗Gruͤnde

lib. 3. C. 12. fol. 169,191.) hat mit eindrucken laſſen, wel-cher auch c. 14. ſeine eigene Obſervationen von die ſemSchwange weitlaͤuftig angefuͤhret. Unerachtet maninsgemein daraus ſchließt, daß ſich der Mond nichtum ſeine Axe bewegt; ſo behauptet doch Ca ni dasGegentheil. Er ſetzt aber die Bewegung um dieAxe ſo langſam, als die Bewegung von einem Kno-ten ſeiner Bahn bis wieder zu demſelben.

Die 18. Erfahrung.

315. Simon Marius hat zuerſt A. 1609, ge-gen das Ende des Novembris kleine Stern-lein um den Jupiter wahrgenommen, wel-che er anfangs fuͤr Sirſterne gehalten, biser gemercket hat, daß ſie mit dem Jupiterfortruͤckten, und doch zugleich, in Anſe-hung des Jupiters, ihre Stelle veraͤnder-ten. Da er alſo inne geworden war, daß esJupiters⸗Monden waͤren, ſo hat er vondem 29. Decembris an ſeine Obſervationenaufzuſchreiben angefangen: wie er in derVorrede uͤber ſeinen Mundum Jovialem,welcher zu Nuͤrnberg 1614. in 4 heraus-gekommen iſt, erzehlet. Bald darauf,nemlich den 7. Jan. hat Gallileus Gallilæieben dieſelben Sterne geſẽhen, und nochin ſelbigem Jahre in ſeinem Nuncio ſide-reo, welchen er zu Slorentz in 4. herausgab,ſeine Obſervationen bekant gemacht.

Anmerckung.

316. Dieſe Jupiters⸗Monden werden auch ſeineTrabanten(Satellites Jovis) genennet. Gallilæu-hieß ſie didera Medicæa. Man pflegt auch 11 65on-