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[Band 3.]
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der Aſtronomie. 1291

choniſchen Welt⸗Bau nichts begriffen wer-den kan, was in der Welt vorgehet. Dero-wegen iſt nicht glaublich daß ihn Tycho recht

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beſchrieben habe(§ 363). W. Z. E. W.

Uſatz.

465. Weil man aus dem TychoniſchenWelt⸗Baue keine Urſachen der Himmels—Begebenheiten erſehen kan; ſo iſt er auch inder Aſtronomie zu gar nichts nuͤtze. Denn indieſer Wiſſenſchaft ſuchen wir die Geſetze derBewegung der Planeten(5.2) damit wir dieHimmels Begebenheiten voraus berechnenkoͤnnen: aus dem Tychoniſchen Schrau-ben⸗Gaͤngen aber wird ſich niemand in dieſerArbeit zurecht finden, weil mankeine Urſachvon ihren Veraͤnderungen angeben kan.

Die 1. Anmerckung.

366. Dannenhero, wenn diejenigen, welche der Er-

de alle Bewegungen benommen haben, die Himmels-Begebenheiten ausrechnen wollen; ſo haben ſie wie-der ihren Satz annehmen muͤſſen, daß die Planetenmit der Sonne ſich in Circuln von Abend gegen Mor-gen bewegten, welche nicht ihren Mittelpunct in demMittelpuncte der Erde, ſondern auſſer demſelben haͤt-ten. Da nun dieſes allein nichts helfen wollen ſo ha-ben ſie an die großen Circul kleine Circul geſetzet, welcheſie Epicyclos genennet haben, und ſich eingebildet, alswenn der Planet in der Peripherie des kleinen Circulsumliefe, deſſen Mittelpunct in dem großen ſich ver-ruͤckte. Ja, wenn ſie mit den Epicyclis nicht auskom-men konten, ſo ſetzen ſie den Mittelpunct eines drittenCirculs in die Peripherie des andern und nennten ihnEpicycepicyclum. Und doch bey allen dieſen er-dichteten Dingen, von welchen ſie verſichert waren,daß