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[Band 3.]
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Tab. V.Fig. 3 1.

1296 Anfangs ⸗Gruͤnde

faͤltigſten unter der Sonne: die andere aber reimtſich nur vor die Weltweiſen, und zwar diejenigen,welche ihren Verſtand in Erkenntniß der Wahrheitviel geuͤbt haben, zumal meiſtentheils eine nicht ge-ringe Erkenntniß der Mathematick dazu mit erfordertwird. Nun geſtehen alle, daß die Schrifft nicht alleinvor die Weltweiſen von hohem Verſtande, ſondernvor jedermann ohne Unterſcheid geſchrieben ſey. De-rowegen, wenn ſie durch die Betrachtung der natuͤr—lichen Dinge die Menſchen zu dem Lobe Gottes auf—muntern will; ſo muß ſie ſich der natuͤrlichenHiſtorie,keinesweges aber der Wiſſenſchaften dazu bedienen.Solchergeſtalt koͤnnet ihr die Entſcheidung ſolcherFragen, welche in die natuͤrliche Wiſſenſch aft gehoͤren,aus der Bibel nicht hohlen. Darum handetn die—jenigen wunderlich, welche aus der Schrift ausma-chen wollen, ob der Auf und Untergang der Sonnevon ihrer Bewegung um die Erde, oder vielmehr vonder Bewegung der Erde um ihre Axe, herruͤhre.

Der 7. Lehrſatz.

37m. Die Sonne liegt beynahe mittenin dem Welt⸗Gebaͤude, und wendet ſichdaſelbſt nur um ihre Axe. Ulm ſie bewe-gen ſich&, f und die Erde, jene am ge-ſchwindeſten, dieſe unter dreyen am langſamſten, nemlich in einem Jahre. In24 Stunden abet wendet ſich die Erde,wie die uͤbrigen Planeten, um die Are her-um. In einer groͤſſern Weite als ſie, be-wegt ſich um die Sonne, und alſo umdie Erde zugleich, in noch einer wei-tern u, und endlich in einer noch weitern

. Die Jirſterne ſind oben in dem Fir-

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