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[Band 3.]
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1384
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1384 Anfangs · Gruͤnde

Nehmet ihr nun ferner den halben Diameterder Erde, wie insgemein geſchiehet, 860Teutſche Meilen an; ſo findet ihr AC bey-nahe 231 Meilen, oder 462 halbe Mellen(G. 1 Arithm.): und endlich, da ſich Bo zuAC wie 2 zu 871 verhaͤlt, BD etwas ungeine halbe Teutſche Meile.

Anmerckung.

563. Da man die Hoͤhe der Berge in dem Mondemit ſolcher Gewißheit ausrechnen kan; ſo duͤrfet ihres euch um ſo viel weniger befremden laſſen, daß manjeden Berg um jedes Meer mit ſeinem beſondern Nah-men nennen kan. Hevel hat die Nahmen der Gebuͤr-ge und Meere auf unſrer Erde angenommen, und ſiedenen in dem Monde gegeben, weil er eine Gleichheitzwiſchen der Charte uͤber den Mond und der Charteüber die halbe Erd⸗Kugel bemerckt hat(Seleno-graph. c.& f. aaf.& ſeqq.). Ricciolus hat, nach Lan-

en Exempel, den Bergen und Flecken Nahmen derPersonen gegeben, wiewol mit dem Unterſcheide, daß,da der Koͤnigliche Coſmographus in Spanien Lan-grenus, ſich der Nahmen allerhand beruͤhmter Perſo-nen bedienet hat, er bloß die Aſtronomos gewüͤrdiget,daß ihrer bey Betrachtung des Mondes gedacht wuͤr-de(Almag. Nov. Hb. 4. cap. 7. f. 204.& Aſtron. Re-form. lib. 3. c. 1 1. f. 168.): welches Hevel auch Vor-habens war, wenn er nicht beſorgt haͤtte es moͤchte ei-

ner oder der andere einen Argwohn bekommen, alswenn er in dieſer Benennung ſein Urtheil von brGroͤße der Verdienſte eines jeden Aſtronomĩ entdwolte(Selenogr. I. e. f. 224.). Esbatoberdie Charteuͤber den Mond einen groſſen Nutzen in Obſervirungder Mond⸗Finſter niſſe, wie ihr aus denen Ob ſervatio-nen ſehen koͤnnet, welche in den Memoires de l Acade-mie Royale des Sciences und in andern Buͤchern 90

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