der Algebra. 1717
erdacht werden. So hat man eine logarithmiſcheSpiral⸗Linie erfunden, in welcher der QuadrantAh in gleiche Theile getheilet wird, und aus dem Mit-
tel⸗Puncte C gegen die Theilungs⸗Puncte des Bo-
gens die Radii CI. CII. CIII.&. gezogen, von ihnenaber in geometriſcher Proportion die Linien C1. Cz.Cz.&c. abgeſchnitten werden, durch deren Ende 1.2.3. 2c. die verlangte Linie gehet.
Die 35. Erklaͤrung.
309. Wenn ſich ein Circul aufeiner Li-nie AC fort bewegt, bis er ſich gantz uͤber-worfen hat, ſo beſchreibt der Punct a dieLinie ABC, welche CYCTLOIò oder dieRad ⸗Linie genenuet wird.
Zuſatz.
310. Es iſt alſo die Linie A0 der Periphe-rie des Circuls, und uͤberhaupt eine jede Se-miordinate PM dem Bogn Ma gleich. Denndie gerade Linie Ad iſt dem Bogen Pd, unddaher der uͤbrige Bogen Pb, folglich auch derBogen BM, der Linie d gleich. Nun iſt OD= ML(J. 22 Geom.) PN(g. 122 Geom. F. 2Irig.). Derowegen, da NM= d, ſo iſtauch PN MNS Od Op, das iſt, PMd. Folglich iſt die Semiordinate PM demBogen Pb, oder ihrer Abſciſſe B gleich.
Die 36. Erklaͤrung.311. Wenn die Peripherie des Circuls
AA in gleiche Theile getheilet wird, undman den Radium CA in eben ſo viele Thei-
le theilet, nach dieſem M einem, mzweyen ꝛc. ſolchen Theilen gleich macht;N Qqq qq 3 ſo
Tab. V.Fig. 44.
Tab. IV.Fig. 39.