Band 
[Band 3.]
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Burtzer unterricht

§. 11. Franciſcus Maurolycus hat in ſeinen librisArithmeticæ, von welchen unten ein mehreres fol—gen ſoll, die Lehre von den numeris figuratis er-weitert, und den Algorithmum mit den Auszie-hungen der Wurtzeln und andern Regeln der Re—chen⸗Kunſt ſcharf erwieſen; allein ſeine Beweiſekan nicht ein jeder faſſen.

§. 12. Gregorius Heniſchus hat in ſeiner Arithme-tica perfecta& demonſtrata Auguſtæ Vindelico-rum 1609 in 4t.(2 Alph. 6 Bogen) alle Rech-nungs Regeln von den gemeinen, den Coſſiſchenund aſtronomiſchen Zahlen erwieſen, und hat die-ſes beſonders fuͤr andern, daß er alle Beweiſe infoͤrmliche Schluͤſſe zergliedert.

§. 13. Andreas Jucquet hat in ſeiner Theoria&Praxi Arithmetices, welche oͤfters z. E. zu Am-ſterdam 1704 in gv.(34 Bog. 8 Taf.) von neuemaufgelegt worden iſt, die Elementa ArithmeticaEuclidi leichter erwieſen, und die Regeln der Re-chen⸗Kunſt gleichfalls mit Beweiſen verſehen.

8.14. Unter denen Auctoribus, welche Curſus Ma-thematicos geſchrieben haben, und von welchen un—ten geredet werden ſoll, giebt von den Regeln der Re-chen Kunſt Beweiſe Dechales; hingegen unterlaſſendieſelbe Rerigonius, Schorcus und Oxanam, dergleichenauchcuvins in ſeiner Arithmetiea practiea und der Je-ſuit Vincentius Ceotaudis in ſeinen libris quatuor Inſti.tutionum arithmeticarum und viele andere gethan.

5g. Iadiiſua hat in ſeinen Operibus Mathe-maticis die Buchſtaben⸗Rechen⸗Kunſt mit der Re-chen⸗Kunſt in Ziffern verknuͤpft, und durch ſie dieRegeln der Bruͤche, der Proportion.ung