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[Band 3.]
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von den arithmetiſchen Schriften. 9

hung der Wurtzeln erwieſen? woraus EauardusIpells unter dem Titul: Elementa ArithmeticeA. 1698. in 80. zu Orfurt fuͤr die Anfaͤnger einnuͤtzliches Buͤchlein gezogen hat.

§. 16. Ich uͤbergehe viele andere mit Stillſchwei-gen, welche blos die Regeln der Rechen-Kunſt zumgemeinen Gebrauch im menſchlichen eben erklaren.Doch fuͤhre ich hier zur Danckbarkeit des GemmaeFriſi Methodum facilem Arithmeticæ practicæ(Vi-teberge 544 in 8v. 11 Bog. an, weil ich darausin meiner Jugend auf der Schule, da mir die Anfuͤh-rung in dem Rechnen zu langweilig ſchien, und ichkaum recht zuaddiren und zuſubtrahiren wuſte, indem multipliciren und dividiren aber noch nichtwohl fortkommen konte, alle Regeln der Rechen-Kunſt, auch ſelbſt die Ausziehung der quadrat⸗ undcubic⸗Wurtzeln in wenigen Tagen erlernet habe.

F. 17. Sonſten ruͤhmt man auch des Aarau Me.tu, welcher Mathematum Profeſſor zu Franequergeweſen, Arithmeticam duobus libris comprehen-ſam Lugduni Batav. 1704. in at. Es ſind dieſel-ben mit den 6 Buͤchern von der Geometrie zugleichgedruckt worden, und ſoll dannenhero unten einmehreres davon geredet werden. Er hat alles,was zur Arithmetiea praktica gehoͤret, ausfuͤhrlichabgehandelt, aber ohne Beweiſe.

ö. 18. Samuel Morland hat A. 1673. zu Lon-don in 12.(64 Bogen) in Engliſcher Sprache dieBeſchreibung zweyer Inſtrumente heraus gegeben,durch deren eins man mit bloßer Bewegung eini-ger Scheiben das Addiren und Subtrahiren,

durch das andere aber auf gleiche Art das Multi-ö a 5 plici-