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ohne Buchſtaben bey den Figuren heraus gegeben,weil er vermeinet, es waͤre alles leichter zubegrei-fen, wenn die Sachen zulaͤnglich mit Worten be-ſchrieben wuͤrden, als wenn man Linien und Win-ckel durch beygeſetzte Buchſtaben unterſcheidet.Hingegen hat Criſtianus Herlinus und Conradus Daſy-podius,(das Buch iſt A. 1566. zu Straßburg unterdem Titul: Analyſes Geometricæ ſex librorum Eu-clidis in fol.(2 Alph. J Bog.) heraus gekommen), dieBeweiſe des Eaclidis in foͤrmliche Schluͤſſe zerglie-dert: welche Arbeit den Anfaͤngern darzu dienenkan, daß ſie begreifen lernen, wie aus Verbindungvieler Schluͤſſe ein gruͤndlicher Beweiß erwaͤchſet.§. 39. Die Ordnung des Eacliqis hat Petrus Na-mus zuerſt getadelt, wie aus ſeinen Scholis Mathe-maticis, die Lazarus Schoner zu Franckfurt amMayn A. 1599. in 4t.(2 Alph. 17 Bog.) heraus ge-geben, zuerſehen. Es ſind darinnen enthalten 1) ei-ne Aufmunterung zu der Mathematick, in welchenviele hiſtoriſche Nachrichten zufinden: 2) einigearithmetiſche Streitigkeiten, und 3) Anmerckungenuͤber die 15 Buͤcher Euclidiu. Ramus hat demnachandere Elementa Geometriæ in 27 Buͤchern ge-ſchrieben, nach der Schul. Ordnung, die Schonernebſt den 2 Buͤchern von der Arithmetick unter demTitul; Petri Rami Arithmetieꝶ libri duo, Geometriæſeptem et viginti, zu Franckfurt 1599 in 4t.(2 Alph.2 Bog.) heraus gegeben: allein ſie haben den Ele.mentis Euclids den Vorzug nicht ſtreitig machenkoͤnnen. Nach ihm haben noch andere auf andereElementa Geometriæ gedacht. Hieher gehoren lesElemens de Geometrie des Jeſuiten gnatii Gaſtonisf Par-