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[Band 3.]
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von den geometriſchen Schriften. 25

hierzu dienet Laurent ii Lorenzini, weſcher die Kunſt-griffe nach Art der Alten zudemonſtriren ſeinen Lehr-meiſter VNν¹ wohl abgelernet hat ExereitatioGeo-metriea de dimenſione omnium Conicarum ſectio-num, eurvae parabolicæ, curvæ ſuperficiei eonoidisparabolici&c. Florentiae 172 1 in t.(20 B. 14 Tab.æn.) welche er in dem Gefaͤngniß verfertiget hat, woer nichts erfuhr, was die Mathematiei vorhatten, undin welchen er vieles nach Art der Alten heraus ge—bracht hat, was die neuern Mathematici durch diedifferential⸗-und Integralrechnung gefunden haben.

F. 4. Wenn einer Luſt hat, die Eigenſchaften derKegelſchnitte, nach Art der Alten erwieſen, ſich be-kannt zumachen, dem waͤre kaum zurathen, daß erſich in in die unnuͤtzen Weitlaͤuftigkeiten des 4 pollo-ii und ſeines Commentatoris Richardi einlieſſe; ſon-dern er kan mit groͤſſerm Nutzen des um die Geome-trie wohl verdienten Jeſuitens P. Gregori a S. Vincen-tio Opus Geometricum Quadraturæ Cireuli& Se-Ctionum Coni leſen: welches zu Antwerpen 1647. infol.(14 Alph.) heraus gekommen iſt. Denn unerach-tet dieſes Werck auch ſehr weitlaͤuftig iſt, ſo ſind dochſeine Demonſtrationes viel leichter, und iſt in dieſemWercke zu den neuern Erfindungen ein guter Grundgeleget worden Zu geſchweigen, daß noch viele an-dere Sachen auſſer den Kegelſchnitten darinnen ent-halten ſind. Der unvergleichliche Leibnitz bekennetſelbſt in Act. Erud. A. 169 f. p. 438, daß ihm bald eingroßes Licht in der hoͤhern Geometrie aufgegangen,als er nebſt des Hugenii vortreflichem Wercke de Ho-rologio Oſeillatorio und des Dertonvillei oder Paſca-ui Briefen den ee S. Vacentio geleſen.

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