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[Band 3.]
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26 Burtzer Unterricht

§. 42. Zwar verdient auch der Frantzoſe,Claudius A ydurgiis gelobt zuwerden, welcher ſowohl die Theoriam als Praxin der Kegelſchnittein einem beſondern Wercke deutlich vorgetragenhat, welches 1632, und alſo 15 Jahr eher als desGregorii a S. Hincentio zu Paris in fol. heraus ge-kommen iſt: allein es wird wol das letztere denPreiß vor dem erſtern bey allen Kennern behalten.Sonſt hat in neuern Zeiten Ph. de la Hire Sectio-nes Conicas in 9 libros diſtributas denen Liebha-bern der Geometrie mitgetheilet Pariſſis 168. infol.(2 Alph. 18 Bogen) in welchem nicht alleinalles, was in dem Aollonid zufinden, ſondernauch noch einige andere Sachen auf eine neueArt, jedoch nach der Manier der alten Geometra-rum, aus der bloßen Betrachtung der Figuren, oh-ne einige Rechnung, erwieſen werden.

6. 43. Denen Anfaͤngern wuͤrde dieſes Werckzuweitlaͤuftig ſeyn, nicht minder, als die bishergenennten alle. Derowegen hat er 6 Jahre vor-her, ihnen zu Liebe, Nouyveaux Elemens de SedtionsConiques, les Lieux geometriques, la conſtru-ction des Equations zu Paris in 12(21 Bogen)heraus gegeben, fuͤr welche ſich auch des OꝛanamTraité de Lignes du premier genre wohl geſchickt(Paris A. 1687 in 4t.(1 Alph. 15 Bogen 35 Tab).Eben ihnen zu gefallen hat Jacobus Milnes aus demgroßen Wercke des 4e/ Hie einen Auszug ge-macht, welcher zu Oxfurt 170. in 8v. gedrucktworden iſt unter dem Titul: Seckionum Conica-rum Elementa nova methodo monſtrata(12 Bog.Text; 19 Bog. Kupfer), hernach aber 1712.ver-