Band 
[Band 3.]
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von den geometriſchen Schriſten. 31

wiewol aus einer Vorrede des Papi erhellet, daßſie auch den Alten muͤſſe bekannt geweſen ſeyn, obwir ſie gleich nirgens beſchrieben finden. Des G.ni Werck iſt in vier Buͤcher eingetheilet, welche allezu Wien in fol. gedruckt worden ſind, das erſte 1635(4 Alph. 21 Bogen), das andere, dritte und vierte1640(4 Alph. 14 Bog.). Bey dem erſten Buche iſtmit angehaͤnget DiſſertatioPphyſico- Mathematica deMotu terrae ex mutatione centri gravitatis ipſiusroveniente. Ueber dieſes findet ihr einen großenlnhang, worinnen Tabulæ numerorum quadrato—rum& Cuborum decies millium enthalten ſind, undihre Ausrechnung, wie auch ihr Gebrauch deutlichangewieſen wird. Es hat aber Gulcinus ſeine Me-thode nur auf die Coͤrper und Figuren appliciret,deren Ausmeſſung aus dem Fuclide Arcbimede undBeplern ſchon vorhin bekannt war. sb. 48. Die Lehre von den krummen Linien hatIſaacus Barro in ſeinen LectionibusGeometrieis ſehrerweitert und viele Eigenſchaften, welche vorhin nurvon einigen Linien erwieſen worden ſind, uͤberhauptvon allen erwieſen. Es ſind ſelbige zugleich mit ſeinenLedtionibus Optiecis zu Londen 1575 in 40. gedrucktworden.(Jene haben 21 Bog. Text, XIII Tabb.Kupfer; dieſe 15 Bog. Text, XIX Tabb. Kupfer).Nachdem der Herr von Leibnitz ſeine differential-Rechnung erfunden hat; ſo laͤſſet ſich alles vielleichter und allgemeiner zeigen. 549. Ja es iſt uͤberhaupt dieſes zu mercken:Nachdem nicht allein die Algebra von dem Neraund Carteſio in einem ſolchen Stand geſetzet wor-den, daß man ſie mit Nutzen in der Geometrie hatanbrin-