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von den algebraiſchen Schriften. 37
F. 54. Um das Jahr Chriſti ro hat FanciſcusPeta der Algebra ein neues Licht gegeben, als er zu-erſt die Rechnung mit Buchſtaben und eine allge-meine Regel aus allen arithmetiſchen Gleichungendie Wurtzel ſo genau zuziehen, als man verlanget,erfunden hat. Es gehoͤren hieher aus ſeinen Wer-cken, wovon unten aus fuͤhrlicher wird geredet wer-den, 1) Hagoge in Artem Analyticum, worinnen dieRechnung mit Buchſtaben erklaͤret wird. 2) 44 Lo-Eiſtiten ſpecigſam Nota, worinnen der Nutzen dieſerRechnung mit grithmetiſchen Exempeln und an-dern aus der gemeinen Geometrie gezeigt wird.3) Egeteticorim libri quinqus, worinnen allerhandFragen aus der Rechen⸗Kunſt und gemeinen Geo-metrie aufgeloͤſet werden. 4) De æguatisnum recegni:tione& emendatione, worinnen von der Einrichtungoder Reduction der Gleichungen gehandelt wird.3 De numeroſa Poteſtatum ad exegeſin reſolutione, wo-rinnen die allgemeine Regel gegeben wird aus allenarithmetſſchen Gleichungen die Wurtzel zuziehen.
6. 55. Die Art mit Buchſtaben zurechnen, wieſie von Veta erfunden worden iſt, hat GuilielmusOagbered, ein Engellaͤnder in ſeinem Clave Mathe-matiea behalten, nur daß er die Dignitaͤten kuͤrtzerzubezeichnen angewieſen. Dieſes Buch iſt das erſtemal 1531 heraus gekommen, aber A. 1693 zu Ox-furt(12 Bog.) das fuͤnfte mal mit einigen andernſeinen Schriften wieder aufgelegt worden. Er ap-plieiret die Regeln auf allerhand Exempel, und zei-get, wie durch die Buchſtaben⸗Rechen⸗Kunſt in dergemeinen Geometrie dehr⸗-Saͤtze zuerfinden, undAufgaben aufzuloͤſen ſind. Er handelt auch nach
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