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[Band 3.]
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von den algebraiſchen Schriften. 39

pel weder in der Arithmetick, noch Geometrieappliciret.8.57. Carteſus gab A 1637 zuerſt ſeine Geometriein Frantzoͤſiſcher Sprache heraus, welche hernachvon dem Franciſco a Seboocen in die Lateiniſche uͤber-ſetzet und mit weitlaͤuftigen Commentariis vermeh-ret, auch mehr als einmal von neuem wiederaufgelegt worden iſt. Ich beſitze ſein Buch von derAuflage, welche A 1659 zu Amſterdam in at.(A.8 B.) heraus gekommen iſt. Man fin det in dieſemWercke auſſer des Carteſi Geometrie, welche nurin 12 Bogen beſtehet, Norimundi de Beaune kurtzeAnmerckungen und Franciſci a Schoten Commenta-rios daruber; Job. Huddenii Briefe de reductioneæquationum und de maximis& minimis; EraſiniBartholini Principia Matheſeos, univerſalis, worin-nen die Buchſtaben⸗Rechen⸗Kunſt ausſuͤhrlich ab-gehandelt wird; Jb. 4e Witt zween Buͤcher de ele ·mentis curvarum, oder von den Kegel⸗Schnittenund Franciſci a gehooten Tractatum de coneinnandisdemonſtrationibus ex calculo algebraico. Alleinda von dieſen Commentatoribus bey weiten nochnicht alles deutlich und ausfuhrlich erklaͤret wor-den iſt, was den Teyt des Carteſu zuverſtehen erfordert wird; ſo hat erſt kuͤrtzlich ein ſehr gelehrter Je-ſult, Claude Rabel, dieſem Mangel vollig abgehol-fen in ſeinen Commentaires ſur la Geometrie de M.Dencartes, welcher in dem vorigen 1730 Jahre zuLyon in 4t. reg.(3 Alph. 6 Bog. 23 Tabb) nach ſei-nem Tode gedruckt worden, und allen Liebhabernder Algebra zurecommendiren ſind. Carteſius hatdie Algebra voͤllig behalten, wie ſie bey dem HarniotE 4 zufin-