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[Band 3.]
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40 Kurtzer Unterricht

zufinden, unerachtet er ſeiner nicht im geringſten ge-denckt, und gleichwie vor ihm Ogebred in ſeinemClaus Mathematica(F. 6) und Marinus Gbetaldus inſeinen Buͤchern de Reſolutione& CompoſitioneMathematica(Romæ 1630. in fol. 2 A. 15 B.) dieVietaͤlſche Rechnung auf die gemeine Geometrieappliciret, und die quadratiſchen Aequationen geo-metriſch conſtruiret; ſo hat Carteſius die Harrioti-ſche auch in der hoͤhern angebracht, und auch die hoͤ-heren Aequationen, ſonderlich die eubiſchen und bi-quadratiſchen durch die Parabel und einen Circulzuconſtruiren angewieſen: fuͤr welche zwey letzterneine allgemeine Regel in allen aͤllen(denn nach desCarteſii Regel muß das andere Glied in der Aequa-tion fehlen, oder erſt weggenommen werden). 70.mas Bater in ſeinem Clave Geometrica carholiea,welcher in Lateiniſcher und Engliſcher Sprache zuLonden 1684 in qt. heraus gekommen iſt,(1 Alph.10 Bog. Tabb. X.) angiebt. Allein den wahrenGrund der geometriſchen Conſtructionen durchVertnuͤpfung zweyer geometriſchen Oerter, wel-chen Carteſſu dem enechmo abgelernet hat, als wel-cher durch zoo Parabeln zwo mittlere Linien ineinerſteten Proportion mit zwo gegebenen gefun-den hat, aber verſchwiegen, und dadurch er auch ſei-ne Regel heraus gebracht, hat Renatus Suus in demandern Theile ſeines Meſolalu, welches das anderemal mit dem andern Theile und vielen Miſcellaneiszu Luͤttich 166 in qt. heraus gekommen iſt(24 Bo-gen), gezeigt. In ſeinen Miſoellaneis hat er die Ana-Iyſin ſpecioſam oder neuere Algebra auf die Qua-draturen der krummen Linien, auf die Fragen deMaximis