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[Band 3.]
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von den algebraiſchen Schriften. 47

recht finden, wenn ſie nur die Geometrie inne ha-ben, und in der algebraiſchen Rechnung geuͤbt ſind.. 66. Die Application der Algebra auf ſolcheFragen, von welchen man keine gewiſſe Erkenntnißhaben, ſondern nur etwas muthmaße kan, hat nachdem Exempel des Paſcal und Hugenii, deren jener inſeinem Triangle Arithmetique(Paris 1654), dieſerzu Ende der Exercitationumgeometricarum Schoo-ten einige Aufgaben von dem Fortgange des Spi-les aufgelöſet. Remond de Monmort in ſeinem Eſſay dAnalyſe ſur les jeux de hazard(A Paris 1708. 1 A.4 Bog.) gezeigt: welches Buch nur um des willenzuleſen iſt, weil dergleichen Fragen gantz beſondereanalytiſche Kunſtgriffe erforden. Es iſt A. 1714viel vermehrter heraus gekommen(A Paris 1724 inat. 2 Alph. 11 Bog. mit vielen Briefen, welche dieHerren Bernoulli inſonderheit Veolau mit ihm vondergleichen Materien gewechſelt haben. Eben der-gleichen Arbeit hat Jacobus Bernoulli in ſeiner ArteConiedctandi verrichtet, welche ſein Vetter Herr Ni-colaus Bernoulli zu Baſel A. 17 13. in ꝗt. drucken laſ-ſen(1 Alph. 20 Bog.) welchem er zugleich ſeine Dis.ſertationes de ſeriebus infinitis beygefuͤgt hat. In-ſonderheit hat auch Abraham de Moivre ein gelehrtesWerck hiervon heraus gegeben London 1718 in 41 Alph.) unter dem Titul: The Doctrine of Chan-ces, or Method of ealculating probability ofEvensin play: Welches nach dieſem vermehrter iſt wiederaufgelegt worden(London 17 Bog. in At.).

§. 67. Des Herrn Joh. Chriſtoph SturmsMatheſis Enucleata[Norimberg. 1695. in 8v. 1 A.Text, 7 Bog. Kupfer) iſt bekannt genung. Es 174en