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len aber in demſelben die vornehmſten Erfindungender Neuern, und wird die Schaͤrfe zu demonſtri-ren, welche die Alten ſehr wohl in acht genommen,nicht beobachtet. Daher es kein Genuͤgen thut,ſonderlich nach dem Zuſtande der jetzigen Zeiten,
enn man die Mathematick gruͤndlich erlernen,und inſonderheit die Kunſtgriffe zuerfinden undzudemonſtriren einſehen will.
8.68. Es haben ſich auch einige gefunden, welchedie Regeln der gemeinen Algebra tadeln wollen, alswenn ſie nicht in allem ihre Richtigkeit haͤtten. Hie—her gehöre Aiu¹⁸& Hranciſcus e Gottigues, aus Bruſ-1 buͤrtig, ein Jeſuit, in ſeiner Logiſtica Univerſali(Neap. 1637. in fol. 5 Alphab. 14 Bog. Tabb. V.).Dergleichen hat auch Hugo de Omerigue in ſeiner Ana-lyſi Geometrica(Gadibus 1698 in 4t.) gethan, wel-cher an ſtatt der Gleichniſſe durch Verhaͤltniſſeſchlieſſet: aber nur bey gemeinen Exempeln bleibet,welche bereits andere durch die gemeine Algebraaufgeloſet haben. Die gutendeute thun nichts mehrals daß ſie durch Umwege ſuchen, wozu man gera-des Weges gelangen kan, und dadurch den Fort-gang der W'üſſenſchaft aufhalten. Des letztern Ana-lyſin hat uus Rreſà in ſeinet Analyſi ſpecioſa Tri-gonometriæ ſpæricæ primo mobili, triangulis recti-
lineis, progreſſioni arithmeticꝶ& geometrieæ aliis-que variis problematis applicata(Pragæ 1720 in 4.2 Alph 1 Tab.) behalten. U derinnert Pembertonin der Vorrede uͤber AView of ſir Vaac Neutons Phi-loſophy, es habe dieſer große Mathematieus dieſesun dem Oꝛuerique gelobet, daß er die Analyſin derAlten zureſtituiren, geſucht hat..
.§. 6).