von den algebraiſchen Schriften. 55
Anfangs Gruͤnden deutlicher ausgefuͤhret worden.Hingegen hat er nach dieſem ein wichtigeres Werckunter dem Titul: de caleulo fluentium Libri 2.&de Optica analytica Libri 2. Lond. 1718 in 4t. 124Bog,) heraus gegeben, worinnen er die Quadra-tur der krummen Linien erweitert.
6.74. Niemand hat zum Gebrauch der Anfaͤngerder neuern Analyſis die integral⸗Rechnung aus-fuͤhrlicher abgehandelt als Gabriel Manfredus, in ſei-nem Wercke de Conſtructione Æquationum diffe-rentialium primi gradus. Bononiæ 1707in ꝗt. 1 A.2. Bog. Tabb. VII.), in welchen er die Methodenerklaͤret, welche in den Exempeln der vortreflichſtenMathematicorum unſerer Zeiten, welche haupt-ſaͤchlich in den Leipziger Acdis hin und wieder anzu-treffen ſind, verborgen liegen. Dannenhero die-ſes Buch denen dienet, welche mit leichter Muͤheden Methodum Tangentium inuerſam wollen ver-ſtehen und gebrauchen lernen. Nur waͤre zu wuͤn-ſchen geweſen, daß er nach dem Exempel des Hoitalrdie Regeln durch nuͤtzliche Exempel erlaͤutert haͤt-te. Nach ihm kan man Newtons Buch de Quadra-turis, welches Jones mit ediret, und Craigi neuesWerck(§. 73) leſen.:
97. Alles, was in des Marquis de! Huſpital ana-lyſe des infiniment petits, dem Carrè, Cheynaeo,Gregorio und Craigio anzutreffen war, hat Carlesllayes in ſeinem Treatiſe of Fluxions, or introdu-ion to Mathematical and Mechanical Philoſophy,auch zugleich viele nuͤtzliche Aufgaben, welche in denLeipziger Actis zu finden ſind, erlautert, abſonderlichdasjenige, was der Herr von Leibnitz von den Ur-
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