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[Band 3.]
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118 Burtzer Unterricht

Dioptrique Oculaire(A Paris 1671 in fol. 5 Alph.11 Bog. Tab. XVI.) ſonderlich viel Practica, undbeſchreibt viel Machinen zu dem Glasſchleifen.In ſeinem andern Wercke de la Vifton parfaite(A Paris 1679 in fol, 3 Alph. 10 Bog Tab. 23.)iſt ſein Hauptwerck, ein doppeltes Fernglas zu-vertheidigen, durch welches man mit zwey Au-gen ſehen kan, welches er zu Ende ſeiner Dio ptri-que angegeben hatte.

S. 195. Nicolau Hartſœter hat in ſeinem Eſſayde Dioptrique(A Paris 1 Alph. 10 Bog. mit vieleingedruckten Figuren) viel phyſtcaliſche Mate-rien mit abgehandelt; doch handelt er auch wohlvon dem Glasſchleifen und dem Gebrauche dergeſchliffenen Glaͤſer, als einer, welcher aus derErfahrung redet, und demonſtrirt die Eigen-

ſchaften der geſchliffenen Glaͤſer. Dieſes Buchverdienet Anfaͤngern, wegen der Deutlichkeit, re-tommendiret zuwerden.

§196. Fuͤr diejenigen, welche die Theorie lieben,und von aller Prax richtigen Grund verlangen, die-net Nilliam Molincur Dioptriea Nova or a Freatiſeof Dioptricks(Londini 1692 in 4t. 16 Bog.Tab. 40). Und kan Hugenii Dioptrica aus ſei-nen Operibus poſthumis mit dem Tradtatu depoliendis vitris mit dazu genommen werden, inwelchem Buche viel neue Dinge anzutreffen ſind,und die Theorie der Dioptrick am allergruͤndlich-ſten abgehandelt wird. Es ſind dieſe Opera zuzu Leyden 1703 in 4t. heraus gekommen(2 Alph.19 Bog. Tabb. 24.) und wollen einen in derGeometrie wohlgeuͤbten Leſer haben.

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