von den optiſchen Schriften. 119
8. 197. Die Optick allein, ohne Catoptrickund Dioptrick, erklaͤrt Griſeophorus Scbeinerus inſeinem Oeulo(Oenipon. 1619 in t. 1 A. 10 B.).Der Herr Neuron in ſeiner Opticks or a Treatiſeof the Reflexions, Refractions, Inflexions andcoleurs of Light(Lond. 104 in Reg. 4t. 2 A.5 Bog. Tabb. 19.) hat durch ſehr viele Experi-mente ſeine neue Theorie von dem Lichte und denFarben zuerweiſen, ſich angelegen ſeyn laſſen. ZuEnde ſind zwey Lateiniſche Tractate, der erſtede Enumeratione Linearum tertii generis; derandere de quadratura Curvarum. Samuel Clarłhat dieſes Werck in das Lateiniſche uͤberſetzt, undNewton die Ueberſetzung gut geheiſſen, auch et-was weniges von neuem hinzugethan(Londini1704 in Reg, 4t. 2 Alph. 9 Bog. Tabb. XIX).A. 1719 iſt die andere Lateiniſche Auflage herausgekommen(Londini in 4m. 2 Alph. 8 B. 12 Tab.),in welcher ſonderlich die angehaͤngten phyſicali-ſchen Fragen vermehret worden ſind. Hingegenſind die beyden geometriſchen Tractate hinweg ge-laſſen, die in ſeiner Analyſi gedruckt worden ſind,welche Jones heraus gegeben hat(5. 23). Nach ſei-nem Tode ſind ſeine lectiones opticæ A. 1669, 1670& 1671 in Scholis publicis habit,(Lond. 1729 inAt. 1 A. 14 B. Tabb. 23) heraus gekommen wor-innen zwar vieles vorkommt, welches auch in ſeinerOptick zufinden iſt, aber doch auf eine gantz an-dere Art vorgetragen wird. Hieher koͤnnen auchdes MariotteEſſay de la Nature des Couleurs(APar.161. in Reg. 12. 1 Alph.» Bog. Tabb. XVI) wel-
cher der vierte und groͤſſeſte Theil von ſeinen Ellays4 7 de