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[Band 3.]
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von den aſtronomiſchen Schriften. 133

peln die Regeln erlautert. Allein weil er mit demTycbane das Syſtema Coperniei nicht annehmenwill; multipliciret er die Circul in ſeinen Theo-rien vor die Bewegung der Planeten uͤber diemaßen. Phil. Lansbergius hingegen in ſeinen Theo-rieis Motuum cœleſtium bleibt beydem Copernico,und giebt dannenhero viel leichtere Theorien derBewegung der Planeten.

5. 217. Die bisher genannten Aſtronomi alle,und die zu ihren Zeiten gelebt haben, haben da-vor gehalten, daß die Planeten ſich in Circulnbewegten. Wer nun die Aſtronomiam eireula-rem voͤllig zuerkennen Luſt hat, dem kan AnarcasTucquer in ſeinen Libris Octo Aſtronomiæ ein Gnuͤ-gen thun. Es ſind dieſelben der herrlichſte Theilvon ſeinen Operibus Mathematicis und den Lieb-habern der Aſtronomie zurecommendiren. Nuriſt zubeklagen, daß er keine Exempel gegeben hat.

F. 218. Johannes Heplerus hat in ſeinenſſehrtiefſinnigen Commentarüs de motibus StellæMartis ſeu Aſtronomia noua cντιιονννν,τ(Anno1609 in fol. 4 Alphab.) zuerſt dargethan, daßdie Planeten ſich nicht in Circuln, ſondern in ei-ner Ellipſi bewegten, in deren einem Brennpun-ete die Sonne waͤre und nach den wahren Ge-ſetzen der Natur die Bewegungen der Planetenin ſeinem Epitome Aſtronomiæ Copernicanæ(Franc. 1635 in 8v. 2 Alph. 15 Bog.) erklaͤret,auch in beyden Theilen die Urſachen der himmli-ſchen Bewegungen unterſucht, welche der Herrvon Leibnitz in ſeinem Tentamine de cauſis mo-tuum Ceœleſtium Phyſicis(welches in den Leipziger33 Addis