Band 
[Band 3.]
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135
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von den aſtronomiſchen Schriften. 135

wahre Exempel erlaͤutert, die Trigonometriedeutlich erklaͤret, und ein Auszug aus den altenund neuen Obſervationen darinnen gegeben wird.5. 221. Es hat zwar Sechun Wardis in ſeinerAſtronomia Geometrica(Lond. 1656 in Reg. 8v.14 B.) eine gantz geometriſche Methode angewie-ſen, die Bewegungen der Planeten in der Ellipfizurechnen, und hat dieſelbe hann Newton in ſeinerAſtronomia Britannica(Lond 2% in 4. 1 A. 20 B.Engliſch) durch alle Planeten mit Exempeln er-laͤutert; auch folgt ihm Tuomas Streete in ſeinerAſtronomia Carolina, welche A. 1661 in 4t.(29 B.), hernach vermehrter A. 1710 in 4t.(2 A.3 B.) zu Londen gedruckt, und von Herrn GabrielDoppelmayern aus dem Engliſchen in das La-teiniſche uͤberſetzt worden,(Nuͤrnberg 1703; in 4t1 A. 13 B. 5 Tabb.): allein da er von den wah-ren wahren Gruͤnden, die Kepler angegeben hat,abgewichen iſt, iſt es kein Wunder, daß ſie mit der

Erfahrung nicht uͤbereinkommt. Deſſen ungeatet hat auch der Graf von Pagan in ſeiner Theoriedesplanetes(A Paris 165 7 in qt.) dieſelbe behalten.Aus RKeplers Epitome Aſtronomiæ iſt zuerſehen,daß Mardi Erfindungen nicht wuͤrden auf ihn ge-wartet haben, wenn ſie waͤren guͤltig geweſen.8.222. Alle Erfindungen der Aſtronomorum, diebis zu ſeiner Zeit gelebt, hat 7h. Baptiſta Ricciolus inſeinem Almageſto Novo(Bon. 165 U in fol. 164 A.)zuſammen getragen. Hingegen David Gregoriushat in ſeinen Elementis Aſtronomiæ Phyſicm& Geo-metricæ Oxoniæ 1702 in fol. A. 12 B.) eine ſol-che Aſtronomie gegeben, wie man ſie wuͤnſchen kan,J 4 nach