der Salzwerkskunde. 63
wird beſonders das erſtere im Waſſer ſehr feſte(F. 178). Man gebraucht dieſe Hoͤlzer an den Gra-dierhaͤuſern zu Mauerlattren, Schwellen, Staͤn-dern oder Pfoſten, Streben oder Buͤgen, Balken,Traͤgern oder Durchzuͤgen, Riegeln, Dach-ſparrn, Dielen, Bohlen, und Latten. Ja auchzu Koͤhren laſſen fid dieſe Hoͤlzer gebrauchen, vorenemlich das Kiefern- und das Lerchenbaumholz. Nichtiede Gegend hat indeſſen alle dieſe Hoͤlzer beiſammen,und muß man ſich daher bei dem Bau und Betriebeines Salzwerkes desienigen von dieſen Hoͤlzern be-dienen, das ſolche am meiſten hergeben kan.
§. 327.
Man teilt dieſe Nadelhoͤlzer, fo lange fie nochin unbearbeiteten Staͤmmen beſtehen, an dem Rhein und Main in Keis-in Fuͤnfter⸗, in Sechster /,in Siebenter⸗, in Achter⸗, und in Neunterhoͤlzerein. Sie werden auf dem Waſſer herbeigefloͤſt, ſo,daß man mehrere von einer Art in einen ſogenantenBoden zuſammen bindet, oder zuſammen iocht, undfid) in einem Boden von der erſten Art Hoͤlze r 27,von der andern Art 52, von der dritten 6, von dervierten 7, von ber fünften 8, und von der ſechſten9 Staͤmme befinden. Die duͤnneren Staͤmme teiltman dabei aber auch in Repetten und Stangenhoͤl-zer ein. Die Reishoͤlzer fino, am Stammende gemeſſen, gemeiniglich 16 Zoll dik, und gegen 70 Fus
lang.