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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
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der Salzwerkskunde. 6s

lang, und dann heiſen ſolche lange breite Dielen.Die Bohlen, eine ſtaͤrkere Art von Dielen, ſind ge-meiniglich 12 auch 15 bis 18 Jus lang, 2 bis 22,auch 3 Zoll dik, und 12 Zoll breit, und auch ſiewerden in reine und unreine geteilt. Die Latten,die man zum Dachdekken gebraucht, und auch ausdieſen Holzarten geſchnitten werden, ſind endlich102, auch 18 Gus lang, 1 Zoll bif, und 22 Zollbreit.§. 328. s

Das Eſchen⸗, Ahorn», Ilmen⸗, Erlen undBuchenholz(§. 325 Zif. 5, 6,7, 8 und 9) ift zuden Pumpen, und RKoͤhren bei den Gradierhaͤuſernſehr gut zu gebrauchen; zu den Gradierhaͤuſern ſelbſtaber ift ſolches nicht fo tauglich, weil es weniger ge-rade und elaſtiſch ift, und fib, wenn es horizontalgelegt wird, leicht beugt(§. 178).

§. 329.

Das Eichenholz($. 325 Zif. 10) ift ein ſehrhartes, feſtes, und ſehr dauerhaftes Holz, und esift febr gut zu Mauerlatten, Schwellen und po,ſten zu gebrauchen, zu Balken und Durchzuͤgen aberſchikt ſich ſolches bei den Gradierhaͤuſern nicht gut,weil es febr wenige Elaſticitaͤt hat, und fid beugt,oder einſchlaͤgt, wenn es horizontal gelegt wird.Unter allen Hoͤlzern hat es indeſſen die Eigenſchaft,daß es im Waſſer feſter wird(§. 178). Bei den

II. Abteilung.| ſtara-