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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
Seite
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92 Erſte Gruͤndeſind(§. 265); So ift auch die Laͤnge der Gradier-baue, dieſe an und für ſich betrachtet, febr willkuͤhrlich, indeſſen muß man ſolche, um mehrereBruͤche und mehrere Friction in dem Maſchinenweſen, auch mehrere Pumpen zu vermeiden, ſo langean einem Stuͤk machen, als es nur immer moͤglichift(der angef. c). Weil inzwiſchen eine niedereWand am niedrigſten Orte des Stokkes von einemGradierßhauſe noch 20, am hoͤchſten aber 24, undeine hohe Wand am niedrigſten Orte 24 bis 26,am hoͤchſten aber 28 bis 30, alſo in iedem dieſerFaͤlle einen Unterſchied von 4 Fus betragen muß($. 257), dann aber ein Gradierbau in ieden 100 Fusfánge 2 Zoll im Stokke mederer wird($339);alſo in 2400 Fus Laͤnge erſt 4 Fus an der Hoͤhe ver-liehrt: So kan auch ein Gradierbau, in alledieſen Faͤllen, an einem Stuͤkke nicht laͤnger,als 2400 Sue ſein. Und foll in einem ſolchen. Bau,wobei der Solenkaſten nur 15 Zoll hoch iſt, die Soleden Boden aller Orten bedekken: So muß ſolcherdurch Querwaͤnde in Stuͤkke, oder Abteilungen ein-geteilt werden, er mag, wenn er zuſeinem Fall ge-hoͤrt, Sole von einerlei, oder, um gewiſſe Faͤlle zubekommen, wovon F. 383 und folgende mehr folgt/Sole von verſchiedenem Gehalt gradieren, und ſindalſo auch dazu dieſ Abteilungen ſehr gut. Sowahr es iſt, daß, unter dieſen Vorausſezzungen,ein