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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
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bet Salzwerkskunde. 95

naſſe folgen, und fib das Wetter, wie es imSprichwort heiſt, ſo ganz genau ausbezahlt?

Ueberhaupt alſo muͤſſen in den noͤrdlichen Ge-genden, wo es viel regnet, die bedekten Gra-dierhaͤuſer vorteilhafter, als die unbedektenfein, und ift dieſer Vorteil bei zwei- und drei-waͤndigen Baͤuen, die noch eine Dachwand basben, wenn es nur nicht am Gefaͤlle zu den Ma-ſchinen fehlt, groͤſer, als wie bei den einwaͤn-digen Baͤuen.

$. 349.

Geſchiehet es im Gegenteil, daß es in bem Zim-melsſtriche, worinn Gradierhaͤuſer gebauet wer-den, die Gradierzeit durch ſehr wenig regnet,ulſo die Luft groͤſtenteils warm, rein und trok-ken ift, und nicht viele Nebel fallen($. 280,281/282, 283 und 285): So fino die unbedek-ten Gradierhaͤuſer vorteilhafter, als wie diebedekten, man hat aber bei ihnen den Vorteil, daßdabei beides der Wind und die Sonnenhizze, dieaber nicht fo viel wirkt, als wie der Wind(§. 281),ſehr ſtark in die Gradierung wirken, und dann ſpartman die Koſten des Daches(F. 259). In den ſuͤd-lichen Gegenden, worinn es febr warm ifi(F. 280),und wenig regnet, muͤſſen alſo die unbedektenGradierhaͤuſer vorteilhafter ſein, als die bcdekten.

$. 250.