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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
Seite
166
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166 Erſte Gruͤnde

verteilet werden muß, die Einrichtung machen, daßſolche, wenn ſie den erſten Fall ausmachen, alleaus dem Salzbrunnen, oder ein und eben demſel-ben Fall der Gradierung die Sole erhalten, damitdie Ordnung nicht geſtoͤrt, und gute und ſchlechteSole unter einander gemiſcht, ſondern jede Solevon einem Fall allein gehalten, und wieder in einemfolgenden Fall zuſammen gebracht werde.

Juſerdem muß man auch, bei einem Satzwerke,in der Solenleitung, und dem Maſchinenweſen dieEinrichtung machen, daß, wenn bei dem ein, oderandern Fall der Gradierung irgend ein Aufenthaltentſtehet, man die Sole auf einen andern Fall feisten, alſo die Gradierung, durch die Hin- und Her-leitung der Sole, ohnunterbrochen fortgebrauchenkan.

Und damit es einem Salzwerk bei einem Bruchenie an Roͤhren fehlen moͤge: So muß man davonzu ieder Zeit einen guten Vorrath haben, und ſolchein einem kleinen Teiche aufheben, damit ſie nichtaufreiſſen.

$. 415.

Die Solenleitung von dem lezten Falle derGradicrung in die Siedepfanne(5. 406 Zif 3),iſt unter allen die leichteſte, und dieſe. Man ſeztnemlich aus dem untern Solenkaſten des letzten Fallesein ſenkrecht in die Erde gehendes Stuͤck Röhre,einen[o genanten Stok, und verbindet dieſen tof

mit