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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
Seite
207
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der Salzwerkskunde. 207

22. Iſt der obere Trog, der Trog uͤber dieſerWand, mit den unter ihm befindlichenRoͤhrengaͤngen, und den darauf, ihm zurSeite ſtehenden Dikkoͤpfen($. 428 Zif-fern 12 und 13, 14, auch 15,16).

23. Sind die ſteinerne Pfeiler zu den Wind-ſtreben, mit ihren Schuhen(J. 433Buchſtabe a).

24. Sind die eben gedachte Windſtreben($. 433 Buchſt abe b).

Um mehrere Kupfer, und eine groͤſere Weitlaͤuftigkeit zu vermeiden: So ſtelle ich das bis hiehinerklaͤrte zweiwaͤndige Gradierhaus in keinen Durch-ſchnitten vor. Ein ieder, welcher die von dieſemBau erklaͤrte Grund- und Aufriſſe wol verſtandenhat, und deutlich ſind ſolche genug, der wird ſichauch leicht die Durchſchnittsriſſe dazu entwerfenkoͤnnen, beſonders dann, wenn er die J. 445, 446447 nachfolgende Durchſchnitte vou einem dreiwaͤn-digen Gradierhaus zu Huͤlfe nimt.

Auch hier erinnere ich das, was ich ſchon amEnde des 428$. gefagt habe. Man erhaͤlt nemlicheinen unbedekten zweiwaͤndigen Gradierbau,wenn man das Gebaͤue um und über den Dorn-waͤnden, mit der Dachwand weglaͤſt, zu ieder Wandeinen Trog macht, der mit dem undern durch uertroͤge zuſammenhaͤngt, und dann die Dorngeſtellemit den noͤtigen Windſtreben verſiehet. Alſo iezt

auch