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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
Seite
208
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208 Erſte Gruͤnde

auch zu der Erklaͤrung der Kupfer, welche einendreiwaͤndigen Grabie bau vorſtellen.§. 435.

Ein bedektes dreiwaͤndiges 308 Fus langesGradierhaus, mit einem darunter befindlichenSolenbehaͤlter($. 346 und folg. auch$. 417, und427 Zif. 3), ſtelle ich meiſt nach den Abmeſſungenvor, die ich$. 244 N. III Buchſtabe b angegebenhabe, und zwar:

1. In einem aus einzeln Grundriſſen zu-ſammen geſezten Grundriß;

2. In einem aus einzeln Durchſchnittenzuſammen geſezten Durchſchnitt in die

N Lange;

3. In einem Durchſchnitt in die Breitedurch einen Bund;

4. In einem Durchſchnitt in die Breitedurch einen Staͤnder zwiſchen einemBund;

5. In einem Aufriß von der breiten; unddann

6. in einem Aufriß von der langen Seite.

Alle dieſe Riſſe will ich in den folgenden§.$.erklaͤren, aber, weil ſie aus den ſchon erklaͤrtenKupfern klar genug ſind, ſo kurz, wie moͤglich, undvornemlich nur das, worinn ſich ein ſolches drei-waͤndiges Gradierhaus von einem ein-und zwei-wändigen Bau unterſcheidet

$. 436.